Profil

WOLFRAM WICKERT

… ist 1953 in Shanghai/China geboren daher seine Schlitzohren. Er hat abwechselnd künstlerisch oder im Öffentlichen Dienst gearbeitet; ähnlich wie sein Vater Erwin Wickert, Diplomat und Autor oder sein Bruder, Ulrich Wickert, Ex-Tagesthemenmoderator und heute Krimi-Autor.
In den 70er Jahren hat Wolfram Wickert zwei Reisen nach Griechenland und den Nahen Osten unternommen, um zu malen. Mit Wolf Vostell führte er 1981im Rahmen des Fluxus-Zug-Reise durch NRW eine gemeinsame Performance auf dem Bonner Hauptbahnhof durch. Von 2007 bis 2010 unterhielt er in Beijing ein Atelier. In Ausstellungen im Calligraphy Museum/Seoul hat er mehrere Preise gewonnen. 2011/12 lebte er mit seiner Frau in New Delhi und malte eine Serie “Indischer Impressionen”. Er lebt und malt seit 1998 in Berlin: Kulturhistorische Landschaften, Abstrakt, Neue POP ART und Chinesische Tuschmalerei. Er benutzt eine seltene Lazur-Technik: dünne übereinander gelegte Farbschichten, ineinander laufende Farben. Er zeichnet seine Bilder mit seinem Künstlernamen Lao Lang, 老狼 (alter, ehrwürdiger Wolf). Er stellt in Beijing, Seoul, New Delhi und Deutschland aus.

1979 hat er den Roman “Hexentreiben”/Hoffmann und Campe und 1981 politische Karikaturen, die “Bonner Bilderbogen”/Olms/Zürich veröffentlicht. 2005 schrieb er den Roman “Equinox”, eine Familiensaga.

Er hat an der deutschen Botschaft in New Delhi/Indien und im Büro von Bundeskanzler Helmut Schmidt gearbeitet. Nach dem Fall der Mauer war er West-Berater bei der Gr. Koalition von Lothar de Maiziere, 1990-93 Pressesprecher und Büroleiter beim brandenburgischen Landwirtschafts-minister und im Jahr 1999 bei Bundeskanzler Gerhard Schröder Regierungssprecher für EU- und Weltwirtschaftsgipfel (Berlin/Bonn).

Er heiratete: Viktoria zur Lippe/Detmold (Kinder: Alexander und Roderik); Myriam von Loe (Anna und Konstantin); Katharina Graf (Leonard)







Wahlgeschenk



1981, Bahnhof Bonn, gemeinsame Aktion von Vostell und Wickert vor Fluxus Zug; von links nach rechts, Wolf Vostell in Rauchwolke, Ex-Kanzleramts Minister Horst Ehmke, Wolfram Wickert, Photo W. von Brauchitsch



Elke Koska, Wolfram Wickert, H A Schult beim Sommerfest von Bundeskanzler Helmut Schmidt im Bonner Museum König, 1980. Das Motto: "Die großen Tiere"



21. Oct. 2010, Berlin, Armstrong, director of Guggenheim Museum, New York discussing Wickert´s New POP ART and Consumer Ideas, Photo: K. Wickert



Juni 2013, Matthias Köppel, Gründer der “Berliner Schule der neuen Prächtigkeit” mit Wolfram Wickert bei der Vernissage der Galerie Carlos Hulsch. Photo: Rose Eisen